Sighthoundfestival in Donaueschingen

und wieder hat es mich nach Deutschand verschlagen

diesmal nach Donaueschingen, wo das größte Windhundfest der Welt stattfand.

Solche Megaveranstaltungen sind normalerweise nicht so meines, aber einmal muss man definitiv dort gewesen sein. Dieses Jahr war ich motiviert genug, mir dieses Event auch einmal anzusehen, also - kurzentschlossen und verrückt genug - machte ich mich auf die weite Reise.

Was man auf so langen Reisen nie vergessen sollte ... das wichtigste ist immer, gesund anzukommen (und auch wieder retour). Diesmal hatte mein Schutzengel ganze Arbeit geleistet, denn auf Höhe Friedrichshafen am Bodensee passierte das schier unglaubliche. Gerade als ich unter einer Autobahnbrücke durchfuhr, schreckte mich ein unglaublich lauter Knall auf. Ich war mit 130 km/h auf der Überholspur, der Knall war so laut dass ich dachte, eine Bombe ist im Auto explodiert. Während ich mich sammelte und zum Pannenstreifen lenkte, sah ich das Malheur: offenbar hatte eine ganz "lustige" Person einen Pflasterstein von der Brücke auf mein Auto geworfen und der Stein hatte fast die Scheibe - zum Glück auf der Beifahrerseite - durchschlagen. Ein fast 20cm großer Krater zierte die Beifahrerseite -das Sicherheitsglas hatte glücklicherweise gehalten, die Scheibe blieb ganz ... Was alles hätte passieren können, wurde mir erst beim anhalten bis zum eintreffen der Polizei bewusst. Genau an dieser Stelle starb vor nicht allzu langer Zeit eine junge Frau bei genau solch einem Vorfall. Hier hatte der Stein die Scheibe durchschlagen ... Der/die Witzbold wurde bislang nicht gefunden. Nachdem die Polizei den Vorfall dokumentiert und ich mich halbwegs von meinem Schrecken erholt hatte, durfte ich weiter fahren - mit geklebter Scheibe und einem gehörigen Respekt jedesmal, wenn ich zu einer Brücke kam ....

Ohne weiteren Zwischenfälle kam ich dann in Donaueschingen an - und landete im unsagbaren Chaos. Niemand war da um die Autos einzuweisen - es gab keinen reservierten Parkplatz (obwohl im Vorfeld angekündigt), keiner wusste wohin und auf der Zufahrt stauten sich Autos aufgrund Wildparkerei, sodass ich über 1 Stunde brauchte, bis ich in schierer Verzweiflung einfach irgendwo reinfuhr und beschloss genau HIER mein Zelt aufzustellen ...

Letztlich war der Platz richtig nett und eigentlich stand ich eh am richtigen Fleck. Es war unsagbar heiss, aber ich war nach der langen Fahrt angekommen  und war nur froh aus dem Auto aussteigen zu können und ein bisschen herum zu wandern.

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wir gingen natürlich gleich einmal shoppen, ja, DAS alleine war es wert hierher gekommen zu sein. Unzählige Stände mit lauter (un)wichtigen Dingen ... Ich hätte mich dämlich kaufen können, es fiel mir nicht leicht, nicht alles aufzukaufen!

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Meine beiden Mädels fielen auf und wurden auch prompt mehrmals abgelichtet. Das shoppen fanden sie nur mäßig spannend, was aber auch der unsagbaren Hitze geschuldet war.

Neben den unzähligen Ständen hab ich natürlich viele Freunde getroffen, allen voran Barbara und Dominik mit Heavens Papa Usti. Das gab dann ein wunderbares Familienfoto - Heaven zwischen ihren Eltern.

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Nach einer ruhigen und halbwegs gemütlichen Nacht (und tatsächlich einer Dusche am Abend !!!), ging es am Sonntag dann zur Ausstellung. Wieder rmeinte es die Sonne etwas zu gut mit uns, es war wie am Vortag fast unerträglich heiss. Gott sei Dank wurden die gut 40 Greyhounds als erste gerichtet bei (noch) angenehmene Temperaturen.

Heaven wurde in der Championklasse präsentiert

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Heaven ist im Ring die Ruhe in Person

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und der Richter konnte nicht wirklich etwas an ihr aussetzen

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sie wurde genau begutachtet

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im Stand ebenso wie in der Bewegung

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gerades kommen und gehen - Frontalansicht

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und ihr Seitengangwerk

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es ist eine richtige Freude sie vorzuführen

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und wir wurden in der stark besetzten Championklasse mit v2 und Res VHD belohnt

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das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen - v2 in dieser Konkurrenz

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oh ja, wir sind richtig stolz, das lässt sich nicht verbergen!

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die Heimfahrt verlief dann ohne weiteren Vorkommnisse und wir kamen zügig und mit heilgebliebener (Rest)Scheibe wohlbehalten wieder daheim an.

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